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Sicherer Halt für den Kompressionsstrumpf
Von entscheidender Bedeutung für die Wirksamkeit jedes Kompressionsstrumpfes
ist seine Befestigung. Denn wenn der Strumpf verrutscht, verschieben
sich auch die Druckwerte. Das stellt den Therapieerfolg
in Frage. Zudem sind dann sogar Einschnürungen und Stauungen
möglich. Bei Patienten mit kräftiger Wade hält ein
Wadenstrumpf von selbst. Besonders bei Halbschenkel- und Schenkelstrümpfen
sollte aber ein geeignetes Befestigungssystem mitverordnet werden.
Zur Verfügung stehen:
- Hautkleber
- Strumpf mit Haftrand
- Strumpf mit Webansatz (zur Befestigung an Hüftgürtel, Mieder oder Tragegurten)
- Strumpf mit Hüftbefestigung
- Strumpf mit Leibteil
- Strumpfhalter oder Leibgurt
Keinesfalls (bold schwarz) dürfen Kompressionsstrümpfe
am oberen Ende umgeschlagen werden. Auch zusätzliche Gummibänder
oder ähnliche Hilfsmittel zur Befestigung rutschender Strümpfe
sind strengstens verboten - sie können den venösen Rückstrom
weiter verschlechtern.
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