Einlagen

Kompressionsstrümpfe

Sonstige Kompressionsstrümpfe Sonstige Hilfsmittel

 

 

Kompressionsstrümpfe für den Arm

Nach Ausräumung axillärer Lymphknoten beim Brustkrebs entwickelt sich oft ein Lymphödem des Armes. Für die Kompressionstherapie sind Strümpfe beziehungsweise Ärmel, die vom Handgelenk bis zum Schultergelenk reichen, in allen Kompressionsklassen verfügbar. Vielfach begnügt man sich mit Kompressionsklasse II, da die Betroffenen den Armstrumpf dann allein anlegen können. Bei Ödematisierung des Handrückens und/oder der Finger kommt ein Armstrumpf mit angestricktem Handteil bzw. eine "überlappende" Kombination von Handschuh und Handteil mit Armstrumpf in Frage. Bei proximal ausgeprägtem Ödem wird ein Armstrumpf mit Schulterkappe und Haltegurt verordnet. Wegen der speziellen Indikationsstellung ist bei Armstrümpfen oft eine Maßanfertigung erforderlich.

 

 

 

 

Kompressionsstrümpfe für den Stumpf

Nach einer Gliedmaßen-Amputation macht vielen Patienten ein Stumpfödem zu schaffen. Um der Ödembildung vorzubeugen oder aufgetretene Ödeme zu beseitigen, sollte der Gliedmaßenstumpf mit einem Kompressions-Stumpfstrumpf der Kompressionsklasse I oder II versorgt werden. Auch in diesem Fall kommt man oft nur mit Maßanfertigung zurecht.

 
   

Narbenkompressionsbandagen

Bei flächigen Verbrennungs- oder Verbrühungsnekrosen ist die Gefahr überschießender Narbenbildung groß. Kontinuierlich ausgeübter Druck - je nach Anwendungsort zwischen 20 und 35 mmHg - trägt dazu bei, die Bildung hypertropher Narben oder Keloide einzudämmen oder zu verhindern. Auch nach plastischer Narbenkorrektur ist eine Kompressionstherapie angezeigt. Narbenkompressionsbandagen, kurz "Verbrennungsbandagen" genannt, gibt es für die verschiedensten Körperregionen. Sie werden praktisch immer nach Maß angefertigt.