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Der Techniker, der solch eine Orthese
anfertigt, muss schon beim Gipsabdruck besonderes Fingerspitzengefühl
walten lassen. Der genaue Gipsabdruck entscheidet letztendlich über
die Passform der Orthese,
da Passformänderungen im Sinne von Biegen von Schienen nicht
mehr möglich sind. Zu diesem Zweck wird häufig eine Probeorthese
aus einem verformbaren Kunststoff angefertigt.
Oftmals hören wir trotz der erheblichen Gewichtsreduzierung
Ablehnung von den Orthesenträgern,
die noch die konventionelle Schienen-Schellentechnik besitzen.
Die Angst bezieht sich häufig auf den Kunststoff, mit dem
man sich nicht anfreunden möchte.
Grundsätzlich sind diese Bedenken völlig fehl am Platz.
Lediglich die tragenden Strukturen des Apparates - also Schienen
und Schellenbänder - werden gegen Carbonfaser ausgetauscht.
Dieses Verfahren schließt nicht aus, wie häufig missverstanden,
dass die herkömmliche Bauweise mit Lederhülsen, Lederverschlüssen
und mit Leder gefütterten Schellen beibehalten werden könnte.
Die Gewichtsreduktion einer Orthese
für das ganze Bein beträgt je nach Ausstattung und Bauweise
zwischen 1 und 1,5Kg.
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