C-leg

 
   

Das C-LEG mit elektronisch gesteuerter Hydraulik ist ein Quantensprung in der Entwicklung der Beinprothetik. Es ist die bisher größte Annäherung an das natürliche Gehen. Es war vor einigen Jahren weltweit das erstes Kniegelenksystem, das vollständig mikroprozessorgesteuert die Stanphase als auch die Schwungphase reguliert. Andere Hersteller haben Gelenke in der Entwicklungsphase und werden in nächster Zeit damit auch auf den deutschen Markt kommen.

 

Elektronische Sensoren liefern Basisdaten sowohl für die Standphasensicherung als auch für die Schwungphasensteuerung. Das C-LEG ist für die gesamte Bandbreite der Sicherheits- und Funktionsansprüche des Patienten geeignet. Er muss über das Gehen nicht mehr nachdenken. Mit Hilfe eines PC wird das C-LEG individuell eingestellt. Sicherheit in allen Phasen hatte erste Priorität bei der Entwicklung des C-LEGs. Durch umfangreiche Software-Vorgaben wird das C-LEG intelligent gesteuert. Es erkennt immer, in welcher Phase des Schrittzyklus sich der Patient gerade befindet. Je nach den individuellen Vorgaben der Programm-Parameter stellt sich das C-LEG auf alle Situationen ein. In einem Schrittzyklus (ca. 1,2 sec) erhält das C-LEG 60 Messwerte über den aktuellen Gehstatus. Ein Kniewinkelsensor liefert die Informationen für die dynamische Steuerung in der Schwungphase in Abhängigkeit von der jeweiligen Schrittlänge und Schrittfrequenz. Kraftmesszellen im Unterschenkelrohr erfassen die Daten von Fersenauftritt und Vorfußlast für die Sicherung der Standphase.

Der Patient kann sich unbeschwert bewegen, ob beim alternierenden Treppengang, auf der abschüssigen Rampe oder auf unebenen Geländeformationen (z.B. Waldboden); das C-LEG stellt sich automatisch darauf ein, das kontralaterale Bein wird geschont.
Die Erfahrungen mit diesem Gelenk haben bisher die hohe Sicherheit und Dynamik dieses Gelenkes bestätigt.

Damit versorgte Patienten berichten, dass die mit dieser Technik verbundene Sicherheit mit anderen Gelenken nicht zu vergleichen sind. Sie bezeichnen sogar die "normalen Gelenke" als erhöhtes Unfallrisiko. Die Erfahrung zeigt, das diese Patienten sich so sehr auf diese Technik verlassen, dass die Sturzgefahr, wenn sie zeitweise auf ihre Wechselversorgung mit herkömmlichem Gelenk zurückgreifen, erheblich ist.

Unsere Krankenkassen tun sich leider etwas schwer dieses recht teure Gelenk zu bezahlen. Es hat sogar Versuche gegeben, dieses Gelenk komplett aus der Leistungspflicht zu streichen. Inzwischen gibt es aber etliche Urteile, die dieses Verfahren verwerfen.

Bei Berufsgenossenschaften ist die Übernahme dieses Gelenke unproblematisch.
Da dieses Gelenk sowohl eine hohe Dynamik in der Schwunphase als auch eine hohe Sicherheit in der Stanphase bietet, ist das Versorgungsspektrum der Patienten, die für dieses Gelenk geeignet sind, sehr hoch.
Vergleicht man den großen Service (kostenfreie Wartungsintervalle, 5 Jahre Gewährleistung ect.) mit anderen Gelenken, relativiert sich der vergleichbar hohe Anschaffungswert.
Lassen Sie sich bei uns unverbindlich beraten!


 

 
   

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